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Meditativer Tanz:



Meditativer Tanz

M E D I T A T I V E R   T A N Z 

Meditativer Tanz
Der römische Dichter Lucian stellt den Tanz an den Anbeginn der Schöpfung:
Mit der Erschaffung des Universums ist auch der Tanz entstanden als eine Verschmelzung der Elemente. Der Rundtanz der Sterne, die Konstellation der Planeten in ihrer Relation zu den Fixsternen, die Schönheit ihrer Ordnung und die Harmonie all ihrer Bewegungen sind Spiegelbild des uranfänglichenTanzes zu Beginn der Schöpfung. Der Tanz ist die reichste Gabe der Musen an den Menschen. Wegen seines göttlichen Ursprungs hat er einen Platz in den Mysterien, ist geliebt von den Göttern und wird zu Ehren von den Menschen gepflegt.
„Der Meister tanzt mit
An einem Abend des Festes der Freude an der Lehre tanzte der Baalschem selber mit seiner Gemeinde. Er nahm eine Schriftrolle in seine Hand und tanzte mit ihr. Dann gab er die Rolle aus der Hand und tanzte ohne sie. In diesem Augenblick sagte einer der Schüler, der mit den Bewegungen des Baalschem sonderlich vertraut war, zu den Gefährten: Jetzt hat unser Meister die leibliche Rolle aus der Hand getan und hat die geistige Lehre an sich genommen.“ ( Buber, Martin: „Der Meister tanzt mit“, aus den „Die Erzählungen der Chassidim“, MannesseVerlag )
Auch Jesus hat getanzt. Er stammt aus einer Kultur, in der Tanz als wichtiges Ritual gefeiert wurde.
Im koptischen Christentum sind heute noch wesentliche Elemente in den gesamten Lebensablauf und in die heiligen Feiern integriert. In unseren alten Kirchen (z.B. in Chartre) finden sich noch Labyrinthe, auf denen die ersten Christen getanzt haben.
Der heutige Mensch spürt den Mangel an Körperlichkeit. Unser christliches Verständnis ist ihm zu verkopft. So werden in einigen örtlichen Gruppen und Zentren und im Haus St. Benedikt meditative Tanzkurse angeboten.
Über die Übung des Körpers ist der Mensch dem Göttlichen schneller zugänglich als über den Geist. Dies geschieht durch ständige Wiederholung einfacherTanzschritte und Gebärden.


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